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Gesundheitsfonds

Die Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) ist mit der Einführung des Gesundheitsfonds neu geordnet worden. Seit 1. Januar 2009 zahlen alle Beitragszahler den gleichen Beitragssatz. Damit gelten - wie in der gesetzlichen Pflege-, Renten- und Arbeitslosenversicherung bereits heute - einheitliche Beitragssätze auch in der GKV.

Zusatzbeitrag: Barmer dementiert

In der Diskussion um einen möglichen Zusatzbeitrag bei der Barmer GEK ist die Krankenkasse zurückgerudert. Wenige Tage nachdem die Vorstandsvorsitzende Birgit Fischer einen Zusatzbeitrag bei der Barmer GEK für spätestens 2011 angekündigt hatte, dementierte dies ein Sprecher der Krankenkasse. mehr

Barmer: Zusatzbeitrag spätestens 2011

Die Barmer GEK muss bald einen Zusatzbeitrag erheben. In einem Interwiew erklärt Kassenchefin Birgit Fischer die Lage: Wenn sich nichts ändere, müsse die Barmer GEK "spätestens im nächsten Jahr" einen Zusatzbeitrag erheben. mehr

Zusatzprämie: Krankenkassen-Mitglieder künftig stärker belastet

CDU, CSU und FDP wollen, dass künftige Prämienerhöhungen für die Krankenkasse allein von den Versicherten - von Arbeitnehmern und Rentnern - getragen werden.  mehr

Das Konzept der Kopfpauschale mit den Gesundheitsfonds verbinden

Ein radikaler Umbau des Gesundheitsfonds ist geplant. Die Krankenkassen erhalten mehr Beitragsautonomie und die Kopfpauschale soll künftig in die Krankenversicherung eingeführt werden.  mehr

FDP zu Gesundheitsfonds und Gesundheitspolitik

Die Gesundheitspolitik steht in den Koalitionsverhandlungen auf dem Prüfstand. Die FDP drängt auf die Abschaffung des Gesundheitsfonds, die CDU dagegen will am Gesundheitsfonds festhalten. Was hat die FDP für die nächste Legislaturperiode zur Gesundheitspolitik geplant? mehr

Im nächsten Jahr weniger als 100 Krankenkassen

Die Zahl der offenen gesetzlichen Krankenkassen in Deutschland wird im nächsten Jahr auf weniger als 100 sinken. Mindestens 40 bis 50 Krankenkassen werden sich in den nächsten Monaten durch Fusionen vor Insolvenz oder Zusatzbeiträgen retten müssen. Das prognostiziert das Internetportal Krankenkassen.de. mehr

Barmer und GEK fusionieren

Der Verwaltungsrat der Barmer hat mit einstimmigem Beschluss der Vereinigung mit der Gmünder Ersatzkasse (GEK) zugestimmt. Nur noch das Bundesversicherungsamt (BVA) muss die Fusion der beiden Kassen zu Deutschlands größter Krankenkasse genehmigen, wovon jedoch sicher auszugehen ist. mehr

Barmer erwartet Zusatzbeiträge für alle

Nach dem Start des Gesundheitsfonds drohen allen Mitgliedern der gesetzlichen Krankenkassen längerfristig Zusatzbeiträge. Dies sagte der Vorsitzende der Barmer Ersatzkasse, Johannes Vöcking. Die Verbraucherzentralen erwarten erste Aufschläge ab der Jahresmitte.  mehr

Gesundheitsfonds gestartet

Begleitet von anhaltender Kritik und Warnungen vor Zusatzbeiträgen für die Versicherten ist der umstrittene Gesundheitsfonds gestartet. Der Fondsstart verlief nach Angaben des zuständigen Bundesversicherungsamts (BVA) in Bonn reibungslos.  mehr

Krankenversicherung bald teurer

Mit dem Start des Gesundheitsfonds mehren sich die Befürchtungen, dass schon zur Jahresmitte 2009 mit zusätzlichen Beitragsanhebungen einzelner Kassen zu rechnen ist. Das Gesundheitsministerium wies dies zurück. mehr

Ärzte: Nachteile für Kinder und Krebspatienten

Der Gesundheitsfonds wird nach Einschätzung der niedergelassenen Ärzte zu einer schlechteren Versorgung bei vielen kranken Kindern und Krebspatienten führen, so der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Köhler.  mehr

Ulla Schmidt: Bissige Kritik an Krankenkassen

15,5 Prozent beträgt ab 1. Januar 2009 der Einheitssatz für die gesetzliche Krankenversicherung. 90 Prozent der 50 Millionen Kassen-Mitglieder zahlen in zwei Monaten höhere Beiträge. Mit bissiger Kritik an Krankenkassen begleitet Gesundheitsministerin Ulla Schmidt die Kabinettsentscheidung.  mehr

Breite Front gegen Gesundheitsfonds

Eine breite Front von Verbänden und Organisationen hat den Bundestag nachdrücklich vor der Einführung des Gesundheitsfonds gewarnt. Das Vorstandsmitglied des privaten Krankenversicherers "Debeka" Roland Weber prophezeite auch für die Privaten ein Plus von 15 Prozent. mehr

Erster einheitlicher Beitragssatz: 15,5 Prozent

15,5 Prozent betrug der historisch erste Einheitssatz für die Beiträge zur gesetzlichen Krankenkasse. Das hatte die Bundesregierung beschlossen. Die Minister setzten sich über die Kritik der Krankenkassen hinweg, die 15,8 Prozent gefordert hatten. Am 1. Juli 2009 senkte die Bundesregierung den einheitlichen Beitragssatz nun auf 14,9 Prozent. mehr

Höhere Krankenkassen-Beiträge für über 40 Millionen Beitragszahler

Auf wenigstens 41 Millionen Beitragszahler kommen 2009 höhere Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung zu. Über 150 gesetzliche Kasse müssen von Ihren Mitgliedern im nächsten Jahr mehr Geld fordern. mehr

Krankenkassen-Fusionswelle erwartet

Zum Start des Gesundheitsfonds im Januar bündeln die Krankenkassen in Deutschland ihre Kräfte. Die Techniker Krankenkasse und die IKK-Direkt haben angekündigt, sich zur größten Krankenkasse Deutschlands zusammenzuschließen. Die neue Kasse mit dem Namen TK soll rund 7,1 Millionen Menschen versichern. mehr

"Erfinder" des Gesundheitsfonds rechnet mit Insolvenzen

Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Wolfram Richter gilt als "Erfinder" des Gesundheitsfonds. Auf seinem Entwurf eines „Sonderhaushalts“ der gesetzlichen Krankenversicherung gründet das umstrittene Reformprojekt der Bundesregierung. Für das Jahr 2009 prognostiziert er die ersten Insolvenzen von gesetzlichen Krankenkassen. Grund sei der verschärfte Wettbewerb, der mit dem Gesundheitsfonds geschaffen wird. mehr

AOK-Chef: 15,8 Prozent möglich

Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes Hans Jürgen Ahrens rechnet zum Start des Gesundheitsfonds mit einem Krankenkassen-Beitragssatz von bis zu 15,8 Prozent. Zum 1. Januar 2009 gilt für alle gesetzlichen Krankenkassen ein einheitlicher Beitragssatz. Die Bekanntgabe der genauen Zahl durch die Bundesregierung wird für Anfang Oktober 2008 erwartetet. mehr

BVA erwartet deutliche Beitragssatzsteigerung

"Gesundheitsversorgung wird nicht billiger", so der Chef des Bundesversicherungsamtes (BVA) Josef Hecken. Deshalb rechnet er mit einer klaren Steigerung des Krankenkassen-Beitragssatzes. Der einheitliche Satz wird daher deutlich über dem aktuellen Durchschnitt liegen. Letztlich seien dies aber Folge der besseren Patienten-Versorgung. Mit Beginn des Gesundheitsfonds soll der einheitliche Beitragssatz realisiert werden.  mehr

Ausgaben wachsen schneller als Einnahmen

Der gesundheitspolitisch heiße Herbst startet mit der Bekanntgabe eines deutlichen Defizits der gesetzlichen Krankenkassen von 940 Millionen Euro. Grund: In allen Bereichen steigen die Ausgaben schneller als die aufgrund der günstigen Lohn- und Beschäftigungsentwicklung wachsenden Einnahmen. mehr

Einheitsbeitragssatz von 15,8 realistisch

"Wenn die Bundesregierung seriös kalkuliert, ist ein Einheitsbeitragssatz von 15,8 Prozent durchaus realistisch," erklärte der Vorstandsvorsitzende der Ersatzkassenverbände, Thomas Ballast, in Berlin. Heute liegt der durchschnittliche Beitragssatz inklusive des Sonderbeitrags der Versicherten bei 14,92 Prozent.  mehr

Merkels Machtwort: Gesundheitsfonds kommt

Angesichts anhaltender Kritik am geplanten Gesundheitsfonds wartete die Branche auf ein öffentliches, klärendes Wort der Kanzlerin. Beim Festakt zum 125-jährigen Jubiläum der Krankenversicherung lieferte es Angela Merkel eher beiläufig: «Der Gesundheitsfonds kommt zum 1. Januar 2009». mehr

Gesetz zur Krankenkassen-Insolvenz beschlossen

Die Bundesregierung hat einen Gesetzentwurf beschlossen, mit dem zum 1. Januar 2010 alle gesetzlichen Krankenkassen unter gleichen Bedingungen insolvenzfähig werden. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm bezeichnete das Insolvenz-Gesetz als „zentrale Vorbedingung“ für die Einführung des Gesundheitsfonds. Durch die kasseneinheitliche Regelung soll mehr Wettbewerb und vor allem Wettbewerbsgleichheit in die gesetzliche Krankenversicherung Einzug erhalten. mehr

Kampagne «Gesundheitsfonds - so nicht»

Weitere Wege zur Praxis, längere Wartezeiten und höhere Kosten - das sind aus Sicht eines breiten Bündnisses die Folgen des Gesundheitsfonds im Südwesten. «Der Fonds ändert an den Problemen des Gesundheitswesens nichts.», sagte KV-Chef Achim Hoffmann-Goldmayer. mehr

Ramsauer wittert große Gaunerei

«Ich wittere da eine ganz große Gaunerei», sagte CSU-Landesgruppenchef Peter Ramsauer an die Adresse von SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD). Die CSU befürchtet finanzielle Nachteile für Bayern durch den für 2009 geplanten Gesundheitsfonds.  mehr

Gesundheitsfonds: Beirat zurückgetreten

Weniger als ein Jahr vor der geplanten Umsetzung des Gesundheitsfonds hat der Wissenschaftliche Beirat beim Bundesversicherungsamt (BVA) seinen Rücktritt erklärt. Ursächlich für den Streit seien Detailfragen über den "morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich". Dieser soll Kostenrisiken bestimmter Krankheiten zwischen den Kassen ausgleichen. mehr

Rürup fordert "Notoperation"

Der Wirtschaftsweise Bert Rürup fordert eine «Notoperation» am geplanten Gesundheitsfonds. Der Fonds provoziere einen «perversen Wettbewerb um Versicherte mit gutem Einkommen». Auch der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach forderte seine Partei dazu auf, den Gesundheitsfonds zu stoppen. mehr

Kassen und Gewerkschaften: Gesundheitsfonds stoppen

Gewerkschaften und viele Krankenkassen fordern, den Gesundheitsfonds zu stoppen. «Der Gesundheitsfonds ist Gesetz. Dennoch kann ich der großen Koalition nur raten, auf dieses fragwürdige Instrument zu verzichten», sagte Sommer Ende März der Deutschen Presse-Agentur dpa in Berlin.  mehr

Krankenkassen fehlen über 8 Milliarden Euro

Den AOKen fehlen 8,1 Milliarden Euro, so die "Bild-Zeitung". Für die Pensionen ihrer Mitarbeiter in beamtenähnlichen Anstellungsverhältnissen hätten sie keine Rücklagen gebildet. Jetzt streiten sich Bund, Länder und Krankenkassen, wie der Gesundheitsfonds kommendes Jahr mit ausgeglichenen Bilanzen gestartet werden kann. mehr

Preisvorteil durch Kassenwechsel bleibt

Der Wechsel der Krankenkasse lohnt auch weiterhin. Trotz eines einheitlichen Beitragssatzes ab 2009 wird es weiterhin Unterschiede in der finanziellen Belastung der Versicherten geben. Das bestätigt das Landessozialgericht Rheinland-Pfalz in einem aktuellen Beschluss zum Wettbewerb unter den gesetzlichen Krankenkassen (AZ L5ER 289/07 KR).  mehr

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