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Die Gesundheitsreform: Zeitplan

Was kommt wann?

Das Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-WSG) beinhaltet viele Einzelschritte. Die Übersicht zeigt, wann die wichtigsten Regelungen für Versicherte und Patienten, gesetzliche Krankenkassen und Private Krankenversicherung, Ärzte, Kliniken und Beitragszahler bedeutsam werden.





1. April 2007:

  • Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung für Personen, die früher gesetzlich versichert waren;

  • neue Wahltarife für Versicherte;

  • Mindestbeitrag für Selbstständige in der gesetzlichen
    Krankenversicherung sinkt auf rund 170 Euro;

  • Ausbau der Palliativversorgung und finanzielle Verbesserungen für Träger von Kinderhospizen;

  • medizinische Rehabilitation wird Pflichtleistung, freie Wahl der Reha-Einrichtung, Zertifizierungspflicht für Reha-Einrichtungen;

  • Schutzimpfungen werden Pflichtleistung der Krankenkassen;

  • Vater-/Mutter-Kind-Kuren werden Pflichtleistungen;

  • Ausweitung der ambulanten Versorgung im Krankenhaus (hochspezialisierte Leistungen);

  • Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege für Menschen, die in Wohngemeinschaften und anderen neuen Wohnformen leben;

  • finanzielle Beteiligung von Versicherten an den Folgekosten von Schönheitsoperationen, Piercing, Tätowierungen und ähnlichen Eingriffen, die medizinisch nicht notwendig waren;

  • Einbindung der Pflegeversicherung in die Integrierte Versorgung;

  • Kosten-Nutzen-Bewertung für Arzneimittel nach der Zulassung;

  • ärztliche Zweitmeinung für die Verordnung bestimmter Medikamente;

  • Abgabe von einzelnen Tabletten an Patienten;

  • Apothekenrabatt für Krankenkassen steigt von zwei auf 2,30 Euro.


1. Juli 2007:

  • Beginn der Versicherungspflicht für Rückkehrer in die private Krankenversicherung; Versicherung zum Standardtarif (ohne Gesundheitsprüfung und Risikozuschläge


1. Januar 2008:

  • Präzisierung der Ein-Prozent-Zuzahlungsregelung für chronisch Kranke


1. Juli 2008:

  • Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen nimmt seine Arbeit auf;

  • Gründung eines Medizinischen Dienstes auf Bundesebene;

  • Reform des Gemeinsamen Bundesausschusses.


1. November 2008:

  • Die Bundesregierung legt einen allgemeinen, einheitlichen Beitragssatz für alle gesetzlichen Krankenkassen fest.


1. Januar 2009:

  • Start des Gesundheitsfonds und des
    neuen Risikostrukturausgleichs (RSA) für Krankenkassen;

  • Einführung des einheitlichen Beitragssatzes in der GKV;

  • endgültiger Beginn der Versicherungspflicht für alle;

  • Einführung eines Basistarifs in der privaten Krankenversicherung (PKV) und Wechselmöglichkeit in den Basistarif anderer PKV-Unternehmen (bis 30. Juni 2009), Überführung des Standardtarifs in den neuen Basistarif;

  • Einführung einer neuen Euro-Gebührenordnung für niedergelassene Vertragsärzte;

  • Einführung der verpflichtenden Wahltarife für den individuellen Krankengeldanspruch.


1. Januar 2011:

  • Bündelung des Beitragseinzugs in der GKV.


Quelle: AOK

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