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Wer zahlt ein?

150 Milliarden Euro Beiträge gehen an die gesetzlichen Krankenkassen

Der einheitliche Beitragssatz für alle gesetzlich Krankenversicherten beläuft sich auf 15,5 Prozent. Der Arbeitgeber führt sowohl seinen Beitragsanteil als auch den des Arbeitnehmers an die jeweilige Krankenkasse ab, die das Geld an den Gesundheitsfonds weiterleitet. Der Bund zahlt im Jahr 2009 vier Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds.

Arbeitnehmer: Gleicher Beitragssatz für alle

Mit der Einführung des Gesundheitsfonds 1. Januar 2009 gilt für alle Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen der gleiche Beitragssatz. Aber: Es bleibt beim Wettbewerb über den Preis. Eine Krankenkasse, die gut wirtschaftet, kann ihren Versicherten Geld zurückzahlen, das sie vorher aus dem Gesundheitsfonds erhalten hat.  mehr

Arbeitgeber zahlen weiter an die Krankenkassen

Die Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam getragen. Am Verfahren des Beitragseinzugs ändert sich nichts. Arbeitgeber müssen Sozialbeiträge an die Krankenkasse ihres Arbeitnehmers zahlen, die das Geld dann an den Gesundheitsfonds weiterleitet. Erst ab 2011 werden zentrale "Geldsammelstellen" eingerichtet. mehr

Der Steuerzahler

Der Bund zahlt für versicherungsfremde Leistungen im Jahr 2009 vier Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds. Ab dem Jahr 2010 erhöhen sich die Leistungen um jährlich 1,5 Milliarden Euro bis zu einer Gesamtsumme von 14 Milliarden Euro. Dass der Steuerzahler erhebliche Mittel zum Gesundheitsfonds beiträgt, eröffnet der Politik neue Steuerungsmöglichkeiten. mehr

Was kostet uns die Gesundheit?

Die Bundesbürger geben jeden zehnten Euro für die Gesundheit aus. 245 Milliarden Euro zahlten sie im Jahr 2006 für Arztrechnungen, Krankenhauskosten, Medikamente oder Pflegedienste. Das waren 2,4 Prozent mehr als im Jahr davor, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte. mehr

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