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Höhere Krankenkassen-Beiträge für über 40 Millionen Beitragszahler

Mehr als 150 gesetzliche Kassen müssen Beiträge erhöhen

Auf wenigstens 41 Millionen Beitragszahler kommen 2009 höhere Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung zu. Über 150 gesetzliche Kasse müssen von Ihren Mitgliedern im nächsten Jahr mehr Geld fordern.




Der neue einheitliche Beitragssatz für den Gesundheitsfonds beträgt 15,5  Prozent. Das bedeutet: Mindestens 41 Millionen Beitragszahler werden im nächsten Jahr mehr für die Krankenkasse zahlen müssen. Durch den einheitlichen Beitragssatz von 15,5 Prozent sind über 150 Krankenkassen gezwungen, die Beiträge zum 1. Januar zu erhöhen.

Besonders hart trifft es die knapp 600.000 Mitglieder der IKK Sachsen. Sie zahlten vorher einen Beitragssatz von 11,8 Prozent und zusätzlich den Arbeitnehmer-Sonderanteil von 0,9 Prozentpunkten. Bei einem Einheitsbeitrag von 15,5 Prozent wird es für sie erheblich teurer. Arbeitnehmer mit einem Einkommen von 3.600 Euro im Monat zahlen etwa 600 Euro mehr im Jahr.

Nur ein kleiner Teil der gesetzlich Versicherten kann mit niedrigeren Beiträgen rechnen. Bei der AOK Baden-Württemberg, der AOK Berlin sowie einigen Betriebs- und Innungskrankenkassen weerden die Beiträge ab 1. Januar sinken.

Versicherte können sich im Internet ausrechnen, ob sie mehr oder weniger an ihre gesetzliche Krankenkasse zahlen müssen. Unser Gesundheitsfonds-Rechner vergleicht die aktuellen Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Einheitssatz von 15,5 Prozent.

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